„Lass uns umkehren, wir haben ja noch das Auenland.” - „Es wird bald kein Auenland mehr geben.”

Welchen Informationsquellen kann ich trauen?

Die kurze Antwort: Allen und keiner. Auch mir nicht.

Es kommt immer darauf an, wie man mit den Quellen umgeht. Man sollte nie nur eine Quelle zu einem Thema haben. Dann sollte man sich immer fragen: Cui bono, wem hilft es?

Dummerweise sind wir so darauf geeicht, den Qualitätsmedien zu vertrauen, dass wir nicht hinterfragen, ob das auch stimmt, was uns da vorgesetzt wird. Wenn mir von den Qualitätsmedien etwas nicht vorgesetzt wird, dann weiß ich auch nichts davon. Das ist blöd.

Dass die Qualitätsmedien nicht so frei und unabhängig sind, wie man uns glauben machen will, zeigt Dirk Pohlmann in diesem Vortrag. Also gibt es auch immer einen, der von einer entsprechend gefärbten Berichterstattung profitiert. Die logische Schlussfolgerung ist, dass man heraus findet, welche Farbe die Berichterstattung hat und sich dann eine Informationsquelle sucht, die eine andere Farbe hat. Am besten dann noch eine dritte. Es gibt ja nie nur eine Sichtweise, selten nur zwei.

Woher weiß ich, welche Farbe ich bei welchem Medium finde? Wo erfahre ich, welche alternativen Informationsquellen es gibt? Da kann einem der Medien-Navigator von Swiss Policy Research helfen. Das hilft schon ein gutes Stück weiter. Aber jetzt kommt harte Arbeit: Ich muss mir daraus eine eigene Meinung bilden…

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