„Lass uns umkehren, wir haben ja noch das Auenland.” - „Es wird bald kein Auenland mehr geben.”

Man sollte nicht nur einen einzigen Virologen als Ratgeber haben

Das sage nicht ich, das sagt zum Beispiel Professor Sucharit Bhakti in diesem Gespräch mit Ken Jebsen.

Ein Virologe sieht einen Virus und kann daraus auf seine Gefährlichkeit schließen. Doch er kann wenig darüber sagen, wie das Immunsystem darauf reagiert, das können Immunlologen sicherlich besser.

Wie sich ein Infektionsgeschehen ausbreitet und bewertet werden muss, können Epidemiologen am besten abschätzen und bewerten.

Selbst Hausärzte und HNO-Ärzte sollten um ihre Meinung gefragt werden, stehen sie doch ständig an vorderster Front und müssen zum Beispiel in recht kurzer Zeit entscheiden, ob der Patient, der vor ihnen sitzt, nur einen grippalen Infekt hat oder tatsächlich eine Influenza und möglicherweise deshalb ins Krankenhaus sollte.

Es ist immer zu bedenken, dass ein Virus (oder auch Bakterium), der seinen Wirt tötet, ein Virus ist, der eine schlechte Strategie gewählt hat, denn das verringert seine eigenen Überlebenschancen doch drastisch. Der wird nicht lange da sein, so die Überzeugung nicht weniger Ärzte. Klingt für mich logisch.

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